Zeit des Erwachens - Teil 1

Wir leben in einer Zeit, wo immer mehr Menschen merken, dass sich etwas Wesentliches verändert. Ihnen fällt auf, dass sie mit den üblichen "Werten" und Maßstäben nicht den inneren Frieden finden und dass das Glück im Außen nicht zu finden ist. Sie kommen mit den bisherigen Verhaltensweisen und Lösungsansätzen nicht weiter. Es gibt heute mehr Informationsquellen als je zuvor. Und trotzdem kommen sie an einen Punkt, an dem sie keine Antwort für ihre Fragen finden. So wird ihnen nach und nach etwas bewusst:

Sie fangen an zu verstehen, dass alles was in ihrem Leben passiert, mit Ihnen selbst zu tun hat.

 

All die Probleme, die in kleineren Systemen (Partnerschaft, Familie, Beruf) und in großen Systemen (Verein, Stadt, Land, Erde) entstehen, und mit Verletztsein, Trennung, Mangeldenken, Machtspielen, Kontrolle, Rücksichtslosigkeit und vielem mehr einhergehen, haben einen gemeinsamen Ursprung:

Das anhaftende Ego des Menschen / die fehlende Verbindung zu sich selbst.

 

Je mehr ein Mensch von sich selbst entfernt ist, in der Unbewusstheit lebt und sich noch im „Tiefschlaf“ befindet, umso mehr braucht er all diese „egogesteuerten Spiele“, weil er sich damit von außen das holt, was er sich selbst (noch) nicht geben kann.

 

Um die innere Leere, Ängste, Sorgen und Zweifel in uns nicht spüren zu müssen, sind wir ständig auf der Suche nach Ablenkung und Anerkennung… Für das was wir sind (nicht wer wir sind) und was wir haben.

Und wieso bekommen wir die Anerkennung dann nicht so, wie wir sie uns wünschen?

Weil wir das Glück nie im Außen finden werden. Weil uns eine Karriere, ein Haus mit Grundstück, Eigentum und Besitz ein Sicherheits, - und Statusgefühl vermitteln können, aber niemals eine innere Zufriedenheit und Fülle.

 

Wie wäre es, wenn wir anfangen einmal alles in Frage zu stellen? Warum wir sind, wie wir sind und das machen was wir machen? Was kommt von uns selbst und was wurde uns auferlegt? Für was davon haben wir uns selbst bewusst entschieden und was machen wir, weil wir es so kennen, es uns so vorgelebt und auferlegt wurde? Weil „man“ es so macht und „es“ so sein sollte? Wer ist dieses „es“ und dieser „man“? Gehören die zu uns? Was bleibt, wenn ich das alles weglasse?

 

siehe auch: Einflüsse durch unsere Eltern und Familie

 

Vielleicht denkst du manchmal: "Ich würde gerne die Welt verändern, sie menschlicher machen, aber was für einen Einfluss habe ich schon als Einzelne/r.."

Und ich gebe dir Recht. Du wirst morgen alleine nicht die Kriege und Armut auf dieser Welt stoppen können. Wahrscheinlich noch nicht einmal die Not in deinem Land und die Probleme deiner Stadt. Auch nicht die Sorgen deines Nachbarn.

Aber was ist mit dir? Kannst du bei dir etwas ändern? Und wenn nicht du, wer dann?

 

Du selbst kannst ganz bewusst etwas ändern. Selbst-Bewusst! In dem du für dich und dein Leben die volle Verantwortung übernimmst.

 

Stellen wir uns vor, wir könnten die Menschheit mit einer komplett neuen „Software“ versehen. Wir versetzen sie in den Urzustand, mit dem sie auf diese Welt gekommen sind. Wir „stellen sie so ein“, dass sie ganz zufrieden und entspannt miteinander leben können. Was für eine „Einstellung“ könnte das sein?

 

Die der Selbstliebe und Eigenverantwortung. Wenn jeder für sich selbst die Verantwortung übernimmt, mit sich im Reinen ist, sich selbst annimmt und lieben kann, sich seiner selbst bewusst ist, sich selbst vertraut, an sich selbst glaubt hat er kein Bedürfnis mehr einem anderen zu schaden, ihn zu manipulieren, zu steuern oder zu kontrollieren. Bedingungen und Erwartungen an ihn zu stellen… Denn die gesunde Selbstliebe befreit ihn davon. Er braucht das alles nicht mehr, denn er hat die wahre Liebe in sich selbst. Und diese teilt er dann bedingungslos mit anderen! Wenn jeder in seinen eigenen, inneren Frieden kommt, auf seine ganz eigene, individuelle Art und Weise, wirkt sich dies im Kollektiv aus und es kann auch global Frieden entstehen. Wir konzentrieren / fokussieren uns nicht mehr auf diejenigen Menschen und Situationen, die das (noch) nicht können, sondern auf die, die diesen Weg schon gehen. So können Veränderungen entstehen.

 

Jeder hat EIN-FLUSS. Und aus diesen vielen kleinen FLÜSSEN entsteht ein großer STROM...

 

„Leben und leben lassen“

 

Eine Bewusstseinsveränderung,- steigerung jedes Einzelnen verändert etwas im System. Erst in den kleinen Systemen (Familie, Schule, Beruf), dann in den großen (Stadt, Land, Global).

 

Das nennt man kollektiver Bewusstseinswandel. Er hat bereits begonnen. Sei dabei.

 

Stell dir vor, das schaffen ganz viele oder sogar alle? Was für eine Welt wäre das…?

 

Du denkst das wäre ganz schön egoistisch? Jeder denkt erst einmal nur an sich selbst.

 

Leider wird Selbstliebe oft noch mit Egoismus verwechselt. In den vergangenen Zeiten wurde immer weitergegeben, der Mensch sollte nicht nur an sich, sondern in erster Linie an die anderen denken. Dabei denkt jeder bei allem was er tut, (unbewusst) zuerst an sich selbst. Es wird oft nur hinter dem Schleier der Nächstenliebe „getarnt“. Sogenannte (Macht / Ego) „Spiele“ finden zwischen uns, überall und jeden Tag statt. Wir sind beleidigt, wenn die Freundin sich nicht meldet. Sind enttäuscht, wenn der Partner sich nicht so verhält, wie wir es erwarten. Der Verkäufer nicht die zu erwartende Freundlichkeit uns entgegen bringt oder wenn der Chef heute etwas schroffer im Ton ist, obwohl wir uns doch extra bemüht haben. Ständig sind wir voller (unausgesprochener) Erwartungen, Hoffnungen, Vorstellungen, so dass Missverständnisse und Enttäuschungen zwangsläufig unser Leben bestimmen.

Das sind die Resultate des Egoismus. (siehe auch: Das unbewusste Ego)

 

Wie können wir das ändern? In dem wir weiter diese „Spielchen“ (unbewusst) inszenieren, bis der andere endlich verstanden hat, wie er sich verhalten sollte?

Oder in dem wir als erster aus diesem "Kreislauf“ heraus treten? Es geht nicht darum, dass der Klügere nachgibt, sondern dass der "Klügere" bereit ist, bei sich selbst anzufangen. 

 

Wenn wir aufhören, zu erwarten, dass andere uns das geben müssten, was wir uns selbst nicht in der Lage sind zu geben und aufhören abzuwarten, dass andere für uns Entscheidungen treffen, dann finden wir den Frieden, den jeder im Inneren sucht. Wenn jeder für sich Verantwortung übernimmt, dann denkst du automatisch mit an den anderen. Denn du brauchst ihn nicht mehr für deine (Macht / Ego) "Spiele", um deine immer wieder unausgesprochenen Erwartungen zu erfüllen, du brauchst keine Bedingungen mehr für eure Beziehung. Du bist in erster Linie dir selbst genug. Der andere kann dein Partner sein, dein „Spiegel“, dein Freund. Aber nicht mehr das Objekt für die bisher immer wieder unbewussten Manipulationen. Kein Beleidigtsein, keine emotionale Erpressung, keine (Macht-) "Spielchen"…

Das sind die Ergebnisse von Selbstliebe.

 

Es geht nicht mehr um Veränderungen im Außen…sondern in uns drin. Das ist der Weg zu unserem Höheren Selbst, dessen Gewahrsein das Höhere Bewusstsein ist.

 

Es "wachen" immer mehr Menschen auf und fangen an, dies zu bemerken. Sie wollen Antworten und gehen auf die Suche. Auf eine Suche, die nur bei Ihnen selbst enden kann.

 

Wer kennt das nicht. Der Kopf sagt nein, das Herz sagt ja. Oder auch mal umgedreht. Und was nun? Wir sind oft verunsichert, weil wir die Bindung / den Zugang zu uns selbst verloren haben. Weil wir uns (noch) von den niederen Beweggründen des Egos führen und steuern lassen. Doch viele spüren, dass diese Führung nicht zufrieden macht. Dass sie immer mehr in einer Sackgasse endet und sind verwirrt, weil es doch bisher auch ging. Daher suchen sie Rat und Hilfe von außen.

 

siehe auch: Unser Lebensweg

 

Wenn wir bei uns selbst den Ursprung wieder entdecken / erkennen, können wir alle anderen Probleme selbst lösen. Wir können wieder unsere innere Stimme / unser Bauchgefühl / unsere Intuition / unseren spirituellen Geist wahrnehmen, sie verstehen und diesem folgen. Denn wir haben alles bereits in uns. Es ist nur verschüttet, vergraben oder auch einfach verdrängt und vergessen. Wir haben kein Vertrauen mehr, Vertrauen in uns, unsere Spiritualität. Weil wir es einfach nicht gelernt haben. Entdecken / erkennen wir uns selbst (wieder) und finden dadurch unseren inneren Frieden, können wir selbstbestimmt unseren, ganz individuellen Weg gehen.

 

siehe auch mein Blog: Bewusstseinswandel

 

"Am Anfang von Glück steht Mut"