Der Grundstein, die Basis, das Fundament…

 

... für eine friedvolle und ausgleichende und gerechte Gesellschaft sind nicht die Regeln, die gemacht werden.

Es ist nicht das gelernte soziale Verhalten oder die richtige moralische Einstellung.

 

Es ist die Berührung der Mutter, noch während das Kind in ihrem Bauch ist.

 

Es ist die bedingungslose Liebe, die das Kind bereits vor der Geburt spürt.

 

Es ist die Zuneigung, während es sich nicht gut fühlt. Oder die Nähe der Mama, wenn es einfach sich selbst und die Welt entdecken möchte.

 

Es ist der Blick, der immer wieder erwidert wird. Der dem Kind bestätigt:

Meine Mama nimmt mich wahr, also bin ich (ihr) wichtig.

 

Es ist das Einfach-da-sein, wenn es gerade mit seinen Gefühlen nicht zurecht kommt. Und das Aushalten, wenn es mit sich selbst und der Welt überfordert ist.

 

Es sind die kleinen Gesten, die dem Kind immer wieder bestätigen, dass es in Ordnung ist, so wie es ist.

 

Es ist die stabile Bindung zur Mutter (und auch dem Vater), die das Kind zu einem stabilen, gesunden und zufriedenen Menschen heranwachsen lässt. So lernt das Kind, dass es wertvoll ist und dass es auf sich und seine Bedürfnisse achten darf.

 

Dadurch muss es als Erwachsener nicht mehr andere für seine unerfüllten Bedürfnisse benutzen oder manipulieren.

Es muss nicht aus der Sicht eines verletzten, nicht beachteten Kindes heraus (re)agieren.

 

Dieser Erwachsene ist verbunden mit sich und achtet daher selbstverständlich auch andere Menschen und Lebewesen und die Natur.

 

 

Das alles haben die wenigsten heutigen erwachsenen Menschen erfahren, da es auch auf Grund der äußeren Umstände kaum anders möglich war. Das spiegelt uns die Gesellschaft wieder.

 

Jetzt kommt die Zeit, in der wir genau das erkennen - und dadurch verändern können.

 

Zum Einen, indem wir selbst unsere Prägungen aus der Vergangenheit erkennen, heilen und daran wachsen.

 

Zum Anderen, indem wir den Stellenwert von Müttern in eine gesunde Position bringen:

 

Eine stabile Mutter, die in Selbstachtung und Eigenverantwortung ihrem Kind gegenüber steht, ist die Basis für eine gesunde Gesellschaft.

 

Das sollten vor allem die Mütter selbst erkennen und sich diesen Wert wieder annehmen.

 

Doch was bedeutet Mutter sein wirklich?

 

Es bedeutet, den wichtigsten "Job" der Welt zu erleben:

 

Einem Menschen auf den Weg in das Leben zu begleiten. Und das so stabil wie möglich.

 

Daher liebe Mütter nehmt euch selbst den Druck, einem bestimmten Bild entsprechen zu müssen. Eine bestimmte Rolle erfüllen zu müssen.

Erlaubt euch, auf euch selbst zu achten. Euch selbst anzunehmen wie ihr seid.

Für euer eigenes Leben und eure Bedürfnisse einzustehen.

Es ist ein Weg in vielen kleinen Schritten bis dorthin. Aber er ist so wertvoll und wichtig:

 

Für euch selbst, für euer Kind und für eine neue Form des Umgangs miteinander.

 

Alles Liebe

Antje Jacobs

 

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Alles um was es geht, ist... Bindung.

 


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